Ethische Gewissheiten, die bisher tragend waren, zerbrechen. Die Angst der Menschen in unsicherer Zeit und die Suche nach Maßstäben des Zusammenlebens in der einen Welt verlangen nach grundsätzlichen Antworten. In seinem Dialog mit Habermas setzt Ratzinger an der Wurzel des Problems an: Kein Weltfrieden ohne Neubestimmung des Verhältnisses zwischen Vernunft und Glauben. Ob religiös motivierter Terror oder technische Phantasien vom Menschenklon. Ob Kulturkonflikte, Krisen der Wirtschaft oder der politischen Machtausübung: Angesichts aktueller Bedrohungen sind Religion und Rationalität in ihrer Beziehung neu zu bestimmen. Eine eminent politische Wortmeldung.
© Verlag Herder
Sprache : Deutsch
Taschenbuch : 160 Seiten
guter Zustand